Über

Hallo liebe Leser,
um mich kurz vorzustellen:
Ich bin 24 Jahre alt und lebe im schönen Saarland. Ich bin momentan auf Ausbildungssuche und arbeite nebenher.

Meine Freizeit verbringe ich damit mich um mein Pferd zu kümmern, Freunden auf die Nerven zu gehen, wenn ich mal wieder einfach so vor der Tür stehe und mit World of Warcraft spielen. Wobei sich das meist auf, einloggen~ raiden~ ausloggen, dreimal die Woche beschränkt.
Ich habe mich dazu entschieden einen Blog zu schreiben, dass ich Gedanken loswerden kann, dass ich aufschreiben kann, was mich bedrückt, worüber ich nachdenke.

Und bei mir ist immer eine Menge los, meine Gedanken lassen mir nie Ruhe.
Vor zwei Jahren bekam ich von meinem ersten Therapeuten die Diagnose Borderline. Seit ich 14 bin verletzte ich mich selbst. Jetzt bin ich wieder in Therapie, nachdem ich die letzte abgebrochen hatte. Zum ersten mal versuche ich mich um mich selbst zu kümmern, unabhänig davon was andere davon halten.

 

Alter: 30
 


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Blog

Männer...

Wir haben also jetzt eine rein sexuelle Beziehung?

Ok, soweit sogut. Ich will hier nur noch einmal anmerken, dass du hier das Arschloch bist, das mit mir Schluss gemacht hat, aus sehr scheinheiligen Gründen!

 

Das Problem an Treffen für Sex ist, dass man tatsächlich Lust drauf haben muss, wenn ich keine Lust auf Sex habe, treff ich mich also auch nicht mit dir. Das ist meine Regel.

 

Deswegen kann man mir doch nicht sauer sein , oder?

 

Wenn ich zu dir sage, ich komme vielleicht vorbei, beinhaltet das auch, dass ich vielleicht nicht komme. Was stellst du dich also so an, wenn ich dir sage, dass ich nicht mehr kommt, weil ich sowieso keine Zeit habe??

Wie kann man dann nur so eingeschnappt und sauer sein? Das ist ja wohl hart, vorallem weil du ja keine Gefühle für mich hast. Ich hab mich sogar entschuldigt, was ja schon wahnsinnig genug ist, aber du bist immer noch pissig. Kann nicht wahr sein.

 

Wenn du wüsstest wie schwierig das für mich ist nicht vor Emotionen zu kotzen...

21.3.11 20:18, kommentieren

Hurt - wunderschöner Song

1 Kommentar 19.3.11 12:57, kommentieren

Nur die Krümel

Ich hab das Gefühl immer nur das zu bekommen was übrig bleibt.


Ich bin eine gute Gesellschaft, wenn kein anderer Zeit hat. Ich bin hübsch, wenn kein Vergleich da ist. Ich bin die beste Freundin, wenn man keine Wahl hat. Ich bin die nette Fickgelegenheit, wenn man keine Freundin hat. Bei mir kann man vorbeikommen, wenn man mal in der Nähe ist.
Aber nie ist jemand da , der sich für mich Zeit macht, für den ich die wichtigste Person bin, bei dem ich mal im Mittelpunkt stehe, nicht einmal für einen Moment. Ich fühl mich immer wie die kleine graue Maus, die eben da ist, über die aber nie mehr gesprochen wird, weil man es eigentlich gar nicht wissen will, weil es immer interessanteres gibt.
Es ist wirklich nicht so, dass ich unbedingt im Mittelpunkt stehen möchte. Ehrlich nicht, das ist mir zu stressig und irgendwie unangenehm. Aber jemanden zu haben , der für einen da ist, auf den man sich verlassen kann, ist ja wohl nicht zuviel verlangt. Ich bin halt schwierig, das seh ich ja ein, aber kommt damit denn niemand zurecht? Ich bemühe mich ja auch..

28.2.11 10:59, kommentieren

Ich könnt kotzen..

Ich könnt schonwieder kotzen...

 

Heute morgen hatte ich wieder einen Termin bei dem Leitenden Psychiater unserer Klinik. Es war nichts schlimmes, aber ich muss tatsächlich sechs Monate auf das DBT Programm warten.. Sechs Monate! Keine Ahnung wie ich die Zeit überstehen soll...

Ich mein, ich wusste ja, dass es so lang dauert, aber irgendwie musste ich dennoch wieder heulen. Was soll ich mit meiner Ausbildung machen? Soll ich überhaupt eine machen?? Mein Leben ist so lächerlich.. Ich kann wirklich gar nichts.

 

Am Montag hab ich wieder einen Termin bei meinem Psychologen. Ich bin aber kurz davor ihn abzusagen, weil er um eine unmögliche Zeit liegt, und es langsam zu auffällig für meine Mutter wird. Scheiße, dabei wäre er echt wichtig.

 

Aber eine gute Nachricht habe ich ja dennoch, meinem Pferd geht es wieder richtig gut. Es hatte am Wochenende eine Kolik und hat mir wirklich kummer bereitet. Gestern Abend sah es fast wieder so aus, aber heute morgen scheint alles in Ordnung zu sein, und es steht mit deinen Freunden im Sonnenschein auf der Koppel.

2 Kommentare 23.2.11 11:31, kommentieren

Seelenmüll

Ich dreh mal wieder am Rad.

Heute fünf Stunden allein in einem Unterricht der mich überhaupt nicht interessiert. Also nicht allein, im Sinne , ich war die Einzige im Saal, sondern ich rede einfach nur nicht mit den anderen. Dann wurde ich auch noch ermahnt wegen dem Handy und meinem Desinteresse. Ok, ist ein Grund, sollte anders sein, aber ich halte es sonst wirklich nicht aus. Ich werde auch immer direkt so wütend auf den Ausbilder, wenn er mich, mit Grund oder ohne, anmault. Ich sage meistens nicht, ich bin ja eigentlich brav und still, aber in Gedanken lass ich ihn tausende Tode sterben.

 

Vielleicht liegt es auch an meiner gereizten Grundstimmung. Einfach alles scheiße. Keine Lust, keine Motivation, kein Ziel. Dazu kommt auch wieder einmal das angespannte Verhältnis zu Flo. Gestern wollte er dass ich zu ihm komme,aber ich wollte nicht. Nicht weil ich etwas besseres zu tun hatte, sondern weil ich mit einfach nur einen ruhigen Abend machen wollte. Er ist doch eh nur an Sex interessiert, deswegen kann ich mich bei ihm auch nicht entspannen, ich fühle mich einfach nicht wohl. Außerdem soll ich doch emotional Abstand zu ihm halten, also geh ich auch nicht zu ihm , wenn ich eigetnlich keine Lust habe, denn er darf mir ja nichts bedeuten. Mit diesen Vorraussetzungen, darf er das nicht verlangen und erst recht nicht motzig sein, wenn ich es nicht tue. Alles sehr schwer und undurchsichtig für mich.

Vielleicht will ich ja eine feste Beziehung mit ihm ,weil ich ihn schon recht gern habe, ich glaube er könnte mich glücklich machen, immerhin hatten wir schonmal etwas ähnliches. Andererseits hat er mir einmal sehr weh  getan, sich als unzuverlässig dargestellt. Oftmals ist er zu kindisch, hat Ansichten und Meinungen, die ich zwar nachvollziehen kann, aber für unsinnig halte und denke, er wüsste das, wenn er wirlklich mal darüber nachdenken würde. Ich hasse ihn auch, weil er verständnislos ist, und er es sich immer einfach macht, mit seiner unverbindlichen Beziehung zu mir.... Eine Hass-Liebe. Wie wunderbar.

Wenn ich ihn länger nicht sehe und wir "im Streit" auseinander gingen, bin ich mir sicher, dass er mir nicht gut tut, dass ich besser dran bin ohne ihn und mich emotional schon von ihm getrennt habe. Doch dann ,wenn wir uns das nächste mal wieder sehen müssen, ist er wieder so liebenswürdig und ich weiß wieder nicht, wie ich mich entscheiden soll.

 

Abgesehen von dem aktuellen ganzen Kram, weiß ich immer noch nicht was ich machen soll.

Soll ich am DBT Programm teilnehmen?! 

Dadruch würde ich vielleicht noch ein Jahr verlieren und meine Eltern , die von all dem ja noch nichts wissen, wären schwer enttäuscht. Aber ich muss mich auch fragen: Geht es denn ohne?

Die letzten Praktika waren ein Chaos. Ich war emotional total fertig und habe sie nach wenigen Tagen abgebrochen.

Ich befinde mich also im Konflikt zwischen den Erwartungen die an mich gestellt werden und meinem Seelenheil.Ich habe Angst, dass wenn ich für  drei Monat in die Klinik muss, ich keine Unterstützung von  zu Hause bekomme. Das meine Eltern mich verstoßen, und ich weiß nicht wie ich das alleine schaffen soll.

 

Ich will Urlaub = / Ganz weit weg von all dem...

1 Kommentar 17.2.11 16:07, kommentieren

Gestörtes Essverhalten?

Die Kontrolle über mein Essen ist glaube ich die letzte Kontrolle die mir in meinem Leben geblieben ist. Andererseits macht es mich auch unglücklich, wenn ich sehe, dass andere essen können und dürfen was sie wollen.

Wenig zu essen betäubt wunderbar die Gefühle. Alles wird grau, irgendwie dumpf. Nicht negativer, nicht positiver, einfach distanzierter.

 

Ich bin nicht übergewichtig, noch werde ich es wenn ich normal esse , aber ich war es eine lange Zeit, im Alter von 14 bis 20. Dann fing das Kalorienzählen an. Mein Traum war es schon immer mal untergewichtig zu sein. Ich weiß es ist lächerlich, aber der Gedanke ist einfach da und lässt sich nicht vertreiben. Ich schäme mich dafür, ich rede mit niemandem darüber, aber ich kann nie ganz davon ablassen. Was ich damit im Endeffekt ausdrücken möchte, weiß ich selbst nicht. Vielleicht eine Art Stärke zu beweisen.

Normal zu essen habe ich immer wieder versucht, einfach keine Kalorien zählen,essen worauf man Lust hat. Ich liebe Schokolade!

Aber das schlechte Gewissen holt mich ein, wenn es mir schlecht geht, wenn ich mich ungemocht fühle, wenn ich schlankere Frauen sehe, wenn meine Emotionen überhand nehmen oder ich das Gefühl habe die Kontrolle zu verlieren.

 

 

Heute ist es mir schonwieder passiert. Ich dachte ich kann noch etwas essen, immerhin habe ich ja erst 550 kcal zu mir genommen. Eigentlich wollte ich Obst essen, stattdessen habe ich aber Nudeln gegessen, und es war viel zu viel. Wieviele Kcal waren es wohl? Ich hatte keine Lust mir Gedanken zu machen. Ich dachte es sei ok.

Jetzt sitze ich hier und weiß, es war nicht ok. Ich fühle mich nicht ok.

Ich hasse meinen Körper. Am liebsten würde ich nie wieder vor die Tür gehen. Das einzig beruhigende ist, ich bin mir sicher, das Gefühl das ich jetzt habe wird nicht lange andauern. Keine Einstellung, keine Motivation, keine Überzeugung, keine Begeisterung dauert bei mir lange an. Niemals länger als ein paar Tage. Meist ist es am nächsten Morgen schonwieder ganz anders.

 

Ich weiß, dass mein Essverhalten wahrscheinlich nur eine Reflexion von ungelösten Problemen in mir ist. Aber es ist ja soviel einfacher, sich dem einfach so hinzugeben... und so zu tun, als hätte man keine Probleme und als würde man "funktionieren".

1 Kommentar 15.2.11 20:44, kommentieren

Therapie/Raid/Arbeit , ein langer Montag

Der Montag war anstrengend.

Bis 15:40 Uhr mal wieder BVB, was total unnötig ist, aber gestern keine weiteren Katastrophen brachte. Ich muss dort die Zeit mit meinem Ex verbringen, den lieben langen Tag neun Stunden lang. Ich durfte 20 min  früher gehen, weil ich Nachmittags noch Therapie hatte und dafür noch in die Stadt fahren muss.

Für meine Mutter war ich bei einer Freundin, sie weiß nichts von meiner Therapie. Alles Schauspielerei vor ihr. Meine Schwester kümmerte sich um die Pferde. Der Tag war ein Ausbruch aus meiner Gewohnheit, bzw aus der , die meine Mutter mir aufzwingt. Ich bin Nachmittags sonst immer zu Hause, kümmer mich immer selbst um die Pferde, esse immer mit meiner Mutter zu Mittag.

Die Therapiestunde war nicht sonderlich interessant. Ich sollte über meine WoW Spielereien erzählen. Dabei stellte sich mein Therapeut auf total unwissend, was ich ihm im nachhinein nicht abgekauft habe, vorallem weil er erzählte ,dass er einen anderen Patienten hatte, der damit ein Sucht Problem hatte, da wird er doch wohl wissen, was ein Raid ist oder das TS. Wahrscheinlich wollte er, dass ich alles aus meiner Perspektive erzähle. Sollte ich ihn nächstes mal darauf ansprechen?

Danach habe ich mich mit Katrin, meiner besten Freundin getroffen. Sie selbst ist auch in Therapie, versteht mich deswegen sehr gut und sie kennt meine Mutter zu genüge, weswegen sie mir gerne ein Alibi für die Zeit der Therapie gibt.

Um 18:50 Uhr bin ich zu hause die Garage reingefahren, um punkt 19 Uhr beginnt Montags mein Raid. Alles gerade so geschafft. Wieder beschätigt bis 22:30 Uhr. Die zehn Minutenpause habe ich dazu genutz mir schnell Obst zu schneiden. Obwohl ich mit Katrin etwas essen war, hatte ich noch Hunger. Ich hatte Reis mit Gemüse beim Chinesen. Genug Kohlenhydrate für den Tag dachte ich. Was anderes außer Obst konnte ich mir also nicht mehr leisten. Sonst hab ich nichts gegessen an dem Tag, wobei ich zugeben muss, dass ich morgens einen kleinen kakao getrunken hatte. Das mit dem Essen muss ich dringend wieder in den Griff bekommen.

1 Kommentar 15.2.11 18:07, kommentieren

Der Wunsch nach Veränderung

"Auch ich möchte meinen Platz finden. Es wäre schön, endlich auch innerlich Ruhe zu finden. Es wäre schön, endlich wieder eine Nacht zu verbringen, ohne von irgendwelchen Alpträumen und Ängsten verfolgt zu werden. Es wäre schön, morgens auch mal entspannt aufzuwachen, ohne Kopfschmerzen und angepannte Musekln. Es wäre schön die Einsamkeit, die ich selbst gewählt habe, auch auszuhalten. Es wäre schön Menschen an meiner Seite zu dulden, ohne diese hassen zu müssen, ohne diese verletzten oder verjagen zu müssen. Es wäre schön, die Berührung eines anderen Menschen ertragen zu können, ohne Schmerz und Angst zu empfinden. Es wäre schön, Wärme und Zuneigung zu empfangen und diese auch wieder weiterzugeben, ohne dass ein Beigeschmack von Falschheit aufkommt. Es wäre schön, einen Tag ohne Schmerz und Angst und ohne den Gedanken, lieber tot zu sein, zu verleben. Es wäre schön, durchs Leben zu gehen, ohne mich mit Alkohol oder Phantasien zu betäuben, um die Realität zu ertragen. Es wäre schön ... "

 

Ein kleiner Auszug aus dem Buch über Borderline, dass ich von einem Therapeuten bekommen habe. 

Gerade der Teil, spricht mir aus der Seele und ich bin traurig darüber, dass es so ist und dennoch froh, dass ich nicht die einzige bin, die so empfindet.

2 Kommentare 12.2.11 18:57, kommentieren